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08. Februar 2010 

Verein Deutsche Sprache e.V.


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VDS in Kürze

Wir schätzen unsere deutsche Muttersprache, die „Orgel unter den Sprachen“, wie Jean Paul sie nannte. Um sie als eigenständige Kultur- und Wissenschaftssprache zu erhalten und vor dem Verdrängen durch das Englische zu schützen, gründeten wir im Jahr 1997 den Verein Deutsche Sprache. Er ist eine bunte, große und schnell wachsende Bürgerinitiative mit mittlerweile über 31.000 Menschen aus nahezu allen Ländern, Kulturen, Parteien, Altersgruppen und Berufen. Allein ein Drittel davon sind Freunde der deutschen Sprache aus Asien oder Afrika.

Auch Sie können mitmachen, für nur 30 Euro im Jahr sind Sie dabei. Bis zum 27. Lebensjahr ist die Mitgliedschaft sogar kostenlos! Hier geht's zum Beitrittsformular.


Sprachberatung durch die Stiftung Deutsche Sprache

Stiftung Deutsche Sprache


Aktuelle Meldungen

  • 1. Februar 2010: Sprachvorbild Ramsauer

    Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) lobt die Anweisung des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer (CSU) an seine Mitarbeiter, in seinem Ressort auf Anglizismen zu verzichten. Demnach soll aus dem „Travel Management“ eine „Reisestelle“ werden, statt „Task Forces“ arbeiten in Ramsauers Ministerium „Projektgruppen“ und die Mitarbeiter treffen sich nicht zum „Inhouse Meeting“ sondern im „hauseigenen Seminar“, „Public Private Partnership“ heißt „Öffentlich-Private Partnerschaft“.
    weiter weiter



  • 26. Januar 2010: Deutsche Sprache schlecht vertreten
    Mit eindrucksvoller Deutlichkeit hat der angehende deutsche EU-Kommissar in Brüssel, Günther Oettinger, vorgeführt, dass es besser ist, politische Angelegenheiten in der Europäischen Union in der Muttersprache zu erklären. Oettinger, der seine Englischkenntnisse laut Financial Times als „sehr sicher“ einschätzt, ist seit einigen Tagen auf dem Video-Portal Youtube bei einer Rede zu sehen, die er im Dezember in Berlin gehalten hatte.

    Das Video offenbart erhebliche Schwächen des deutschen Politikers bei der Aussprache von englischen Wörtern und bei der Satzbetonung, so dass große Teile der Rede vollkommen unverständlich sind.

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  • 11. Januar 2010: Sprachschützer greifen Justizminister an

    Sprachschützer reagieren entsetzt auf Pläne, Deutsch als verbindliche Gerichtssprache in Deutschland abzuschaffen. Nach einer am Wochenende bekannt gewordenen Initiative der Justizminister von Nordrhein-Westfalen und Hamburg soll das Gerichtsverfassungsgesetz dahingehend geändert werden, dass künftig in Deutschland Zivilprozesse auch auf Englisch verhandelt werden sollen. Wirtschaftsanwälte erhoffen sich dadurch bessere Geschäfte. weiter weiter


    Foto: Michael Grabscheit / pixelio.de


  • 7. Januar 2010: Mehr Vielfalt im Radio

    Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) begrüßt die Einigung zwischen dem Österreichischen Rundfunk (ORF) und der Musikwirtschaft in Österreich, den Anteil heimischer Musik im Rundfunk zu erhöhen. Demnach sollen in den Sendern des ORF bis 2011 rund 30 Prozent Lieder aus Österreich gespielt und Musiker aus Österreich besser gefördert werden. weiter weiter


    Foto: photocase.de

  • 16. Dezember 2009: Mitgliedschaft unter dem Weihnachtsbaum!

    Foto: Ruth Rudolph / pixelio.de

    Sie wissen noch nicht, was Sie zu Weihnachten verschenken sollen? Überraschen Sie Freunde der deutschen Sprache doch mit einer VDS-Mitgliedschaft! Mit Ihrem Geschenk unterstützen Sie die einflussreichste Bürgerinitiative zur Förderung der deutschen Sprache. Die Mitglieder des VDS setzen sich dafür ein, dass die deutsche Sprache als Kulturgut, als Gegenstand und Grundlage des Schulunterrichts, als Sprache der Wirtschaft, der Medien und der Werbung und als Wissenschaftssprache an Bedeutung gewinnt.weiter weiter


  • 16. Dezember 2009: Das überflüssigste Wort des Jahres 2009: Sale
    Das nützlichste Wort des Jahres 2009: Abwrackprämie

    Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) hat seine über 31.000 Mitglieder im In- und Ausland dazu aufgerufen, das nervigste und überflüssigste Wort des Jahres aus der deutschen Alltagssprache zu wählen. Die meisten Befragten fanden das Wort „Sale“, was derzeit in nahezu allen Schaufenstern zu lesen ist, am nervigsten. weiter weiter

  • 11. Dezember 2009: INDEX-Aktualisierung
    Seit heute ist die dritte Aktualisierung 2009 des Anglizismen-INDEX im Netz. Die Wörterliste des INDEX weist jetzt 7.200 Einträge auf, das Kapitel Anwendungshinweise enthält Änderungen, die vom Arbeitskreis Wörterliste Anfang November beschlossen worden sind. Alle Ergänzungen und Änderungen werden wie immer in die nächste Buch-Ausgabe des Anglizismen-INDEX übernommen.

  • 6. Dezember 2009: Aktion „Lebendiges Deutsch“
    Von „Statements“ werden wir umzingelt, Feststellungen also, mehr oder weniger wichtigen Verlautbarungen, zumal von Politikern. Sollte sich dafür nicht ein schlichteres, ein saftiges deutsches Wort finden lassen? weiter weiter

  • 4. Dezember 2009: Bankensprache unverständlich

    Die Banken in Deutschland sprechen oft nicht mehr die Sprache ihrer Kunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die im Herbst von der Universität Hohenheim und der Agentur Communication Lab durchgeführt wurde. Viele Fachwörter, Anglizismen und Satzgebilde in den Veröffentlichungen und Werbeprospekten von Banken, seien so kompliziert, dass man zum Verstehen einen Hochschulabschluss benötige, urteilt die Studie. weiter weiter



  • 30. November 2009: Gerade erschienen: Sprachnachrichten Nr. 44
    Viele Menschen sorgen sich um die Zukunft ihres Dialekts, den sie als Muttersprache gelernt haben. Die Ausgabe 44 der Sprachnachrichten geht in ihrem Schwerpunkt dieser Sorge nach. Die Dialekte sind ein Kulturschatz und ein wichtiges Merkmal regionaler Identität. Für den VDS, dessen wichtigstes Ziel es ist, die deutsche Sprache zu fördern, ist auch die Fortentwicklung der Dialekte ein Thema. Der Erlanger Sprachwissenschaftler Horst H. Munske widmet sich der Frage, ob die Dialekte in Deutschland eine Zukunft haben. Im Interview erläutert der Tokioer Germanist Sinichi Sambe, der neue stellvertetende Vorsitzende des Internationalen Deutschlehrerverbands, die Lage des Deutschen als Fremdsprache in Japan. Vorgestellt werden Lutz Götze, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des VDS, Rolf Stolz, Gründungsmitglied der Grünen, und die Wiederentdeckung deutschsprachiger Lyrik beim Dichterwettstreit. Der IFB-Verlag Deutsche Sprache legt gute Argumente vor, warum Bücher einen maßgebenden Teil des vorhandenen Platzes unter dem Weihnachtsbaum beanspruchen sollten.

  • 16. November 2009: Sprachschützer greifen Siegener Rektor an
    Der Verein Deutsche Sprache e.V. hat den neugewählten Rektor der Universität Siegen, den Kölner Philosophen Holger Burckhart, in einem öffentlichen Brief aufgefordert, die geplanten englischen Bezeichnungen für die neuen Fakultäten der Universität Siegen fallenzulassen. weiter weiter

  • 1. November 2009: Preise für Cornelia Funke, die Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien und den Verein „Mensch zuerst“ aus Kassel

    Der Jacob-Grimm-Preis wurde der Schriftstellerin Cornelia Funke verliehen, Ministerin Eva Kühne-Hörmann hielt die Laudatio. Der Institutionenpreis Deutsche Sprache ging an die Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien, er wurde von deren Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz entgegengenommen. Der Kasseler Verein Mensch zuerst e.V. erhielt den Initiativpreis Deutsche Sprache für seine Bemühungen um „Leichte Sprache“. weiter weiter


    Dr. Jürgen Wickert von der Eberhard-Schöck-Stiftung übergibt Cornelia Funke den Jacob-Grimm-Preis 2009.
    (Foto: Agentur Schröder)

  • 1. November 2009: Aktion „Lebendiges Deutsch“
    Im November sucht die Aktion ein griffiges deutsches Wort für „Spotlight“. weiter weiter

  • 25. Oktober 2009: Werbetexter lernen nicht aus Fehlern

    Zum dritten Mal führte die Kölner Werbeagentur Endmark eine Studie über die Verständlichkeit englischer Werbesprüche durch. Erneut kam sie zu dem Ergebnis, dass rund zwei Drittel der über 1.000 Befragten zwischen 14 und 49 Jahren englische Werbesprüche nur teilweise oder gar nicht verstehen.

    „Es ist schade, dass Werbetexter so wenig Inhalt in ihre Botschaften legen“, sagte VDS-Vorstandsmitglied und Kommunikationstrainerin Ute Holtgrewe. Dies entwerte eine ganze Branche. Viele Firmen hätten nach den Ergebnissen der Endmark-Studien in den Jahren 2003 und 2006 wieder auf deutsche Werbesprüche gesetzt, so Holtgrewe. weiter weiter



  • 9. Oktober 2009: Erfolg für den VDS

    Der Verein Deutsche Sprache e.V. begrüßt die Einigung zwischen Union und FDP in den Koalitionsverhandlungen, die deutsche Sprache und das Staatsziel Kultur im Grundgesetz zu verankern. „Es wäre der größte Erfolg unserer Vereinsgeschichte, wenn es in den nächsten vier Jahren endlich zu dieser Grundgesetzänderung käme“, sagte der Vorstandsvorsitzende und Gründer des VDS, der Dortmunder Wirtschaftswissenschaftler Walter Krämer. Der VDS hätte lange bei Politikern und in der Öffentlichkeit dafür geworben, dass die deutsche Verfassung ein Bekenntnis zu unserer Sprache erhält, so Krämer. weiter weiter




Bekannte VDS-Mitglieder

Achim ReichelAchim Reichel (Rock-Idol und Volkslied-Sänger)

„An Stelle von identitätsstiftenden Musikprogrammen wird der Hörer im eigenen Land wachsender Sprachentfremdung ausgesetzt, indem er mit angloamerikanischem Allerwelts-Pop überfüttert wird. ... Egal, wo man in unserem Land das Radio anschaltet, es entsteht der Eindruck nicht dort zu sein, wo unsere Sprache zuhause ist.“

alle auf einen Blick



Deutsch international

Mitglieder aus Togo bei einer selbst organisierten Aktion für die deutsche Sprache

Die deutsche Sprache ist rund um den Globus sehr beliebt und verbreitet. Der VDS gehört mit seinen über 15.000 ausländischen Mitgliedern in über 100 Ländern zu den am weitesten verbreiteten Vereinen weltweit. Auf dem Foto sind Mitglieder aus Togo bei einer Aktion zu sehen.


Wussten Sie, dass ...

... fast ein Fünftel aller Bücher, die jährlich weltweit herausgegeben werden, auf Deutsch erscheinen? Das sind 60.000 Neuerscheinungen.


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Denglisch in der Öffentlichkeit

„Wir brauchen einen erweiterten Verbraucherschutz.Jedes Produkt, von der Fahrkarte bis zum Weichspüler, muss deutlich lesbar in deutscher Sprache benannt und erläutert sein.“

Erika Steinbach, Mitglied des Deutschen Bundestags, in Stiftung Warentest 9/2003

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Argumente zur deutschen Sprache

Urteile und Vorurteile:
„Sprache 'lebt'“

Unsere Erwiderung



Sprüche

„Wir brauchen einen erweiterten Verbraucherschutz. Jedes Produkt, von der Fahrkarte bis zum Weichspüler, muss deutlich lesbar in deutscher Sprache benannt und erläutert sein.“

Erika Steinbach, Mitglied des Deutschen Bundestags, in Stiftung Warentest 9/2003



Medienecho

Im Firmenalltag gehört BSE-Englisch längst zum guten Ton. Gemeint ist nicht die Rinderkrankheit, sondern das "Bad simple English", ein Sprachcode, den viele deutsche Manager inzwischen locker beherrschen. So wie BSE-infizierte Rinder wahnsinnig über die Weide torkeln, so schäumt und labert sich heutzutage oft die Managersprache - angesteckt vom "Bad simple Englisch-Virus" - durch den Firmenalltag.

Das "Denglisch"-Problem - Wie deutsche Unternehmer ihre Muttersprache vernachlässigen
Deutschlandfunk vom 29.7.2007
Verweis auf Manuskript über unsere Presseübersicht



Impressum

letzte Änderung: 02.02.2010

Dateiadresse: http://www.vds-ev.de/index.php