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12. März 2010 

Verein Deutsche Sprache e.V.


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VDS in Kürze

Wir schätzen unsere deutsche Muttersprache, die „Orgel unter den Sprachen“, wie Jean Paul sie nannte. Um sie als eigenständige Kultur- und Wissenschaftssprache zu erhalten und vor dem Verdrängen durch das Englische zu schützen, gründeten wir im Jahr 1997 den Verein Deutsche Sprache. Er ist eine bunte, große und schnell wachsende Bürgerinitiative mit mittlerweile über 31.000 Menschen aus nahezu allen Ländern, Kulturen, Parteien, Altersgruppen und Berufen. Allein ein Drittel davon sind Freunde der deutschen Sprache aus Asien oder Afrika.

Auch Sie können mitmachen, für nur 30 Euro im Jahr sind Sie dabei. Bis zum 27. Lebensjahr ist die Mitgliedschaft sogar kostenlos! Hier geht's zum Beitrittsformular.


Sprachberatung durch die Stiftung Deutsche Sprache

Stiftung Deutsche Sprache


Aktuelle Meldungen

  • 5. März 2010: Jetzt in Grün, in der Farbe der Hoffnung


    kommt er daher, nach Weiß, Blau, Rot, Gelb und Lila: Der neue Anglizismen-INDEX 2010

    Denn erstmals keimt Hoffnung auf für ein wachsendes Bewusstsein bei der deutschen Sprachgemeinschaft, dass ihre Sprache ein schützenswertes Kulturgut ist und die Flut der eingeschleppten Anglizismen eingedämmt werden muss, um Schaden von ihr zu wenden. Selbst einem der größten und hartnäckigsten Sprachpanscher, der "Deutschen Bahn", dämmert es; sie kündigt an, ihre Kunden wieder auf Deutsch ansprechen zu wollen. Auch ihr kann der Anglizismen-INDEX eine Hilfe sein, ihre vergessenen deutschen Wörter unter den jetzt 7.220 Einträgen des INDEX wiederzuentdecken.

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  • 24. Februar 2010: Olympia spricht deutsch

    Die Olympischen Spiele in Vancouver zeigen, wie international die deutsche Sprache ist. Nicht nur die Wintersportler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Südtirol sprechen untereinander deutsch. Auch viele Olympiasieger aus anderen Nationen geben Interviews auf Deutsch - darunter Emil Hegle Svendsen (Biathlet aus Norwegen), Axel Lund Svindal (Skiabfahrtsläufer aus Norwegen), Lindsey Vonn (Skirennläuferin aus den USA), Anastasia Kuzmina (slowakische Biathletin) oder Björn Ferry (schwedischer Biathlet). weiter weiter



  • 19. Februar 2010: Für ein vielsprachiges Europa

    Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) ruft zum Internationalen Tag der Muttersprachen am kommenden Sonntag die Sprachgemeinschaften Europas dazu auf, die Vielsprachigkeit des Kontinents besser zu achten.

    „Die Europäer müssen anerkennen, dass die 23 Amtssprachen der Mitgliedsländer eine Besonderheit der Europäischen Union sind, die wir bewahren und fördern müssen“, sagte Dietrich Voslamber, der im Vorstand des VDS für Angelegenheiten der europäischen Sprachenpolitik zuständig ist. Die unterschiedlichen Sprachen dürfen nicht nur Kostenfaktor sein, sondern müssten als Kulturschatz gesehen werden, so Voslamber. „Es darf nicht sein, dass die Lösung des Sprachenproblems ausschließlich in der Verbreitung des Englischen gesucht wird“, kritisierte Voslamber und rief die Sprachgemeinschaften Europas dazu auf, nach Wegen zu suchen, die Sprachenvielfalt auszubauen. weiter weiter


  • 16. Februar 2010: Bahn will deutsche Sprache einführen

    Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) begrüßt die Ankündigung des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, künftig weniger Anglizismen auf Bahnhöfen und im Bahnverkehr zu verwenden. In der Süddeutschen Zeitung versprach Grube, dass es Wörter wie Hotline und Flyer nicht mehr geben und die Dienstleistung Call a bike künftig „Mietrad-Angebot“ heißen soll.
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  • 15. Februar 2010: Hamburg kapituliert vor Englisch
    (mb) Während sich immer mehr Menschen in Deutschland gegen die Verbreitung von Denglisch auflehnen, begnügt sich die Freie und Hansestadt Hamburg nicht mehr mit halben Sachen: Hier ist überall Original-Englisch auf dem Vormarsch, offenbar auch auf Regierungsebene gefördert oder zumindest geduldet. Zusammen mit anderen Bundesländern hat Hamburg jetzt im Bundesrat die schon länger diskutierte Gesetzesinitiative zur Einrichtung von internationalen Kammern für Handelssachen gestartet – Verhandlungssprache: Englisch. Da wird künftig wohl auf Englisch „im Namen des Volkes" Recht gesprochen. Dabei handelt es sich um das Volk, das in seiner großen Mehrheit diese Sprache weder spricht noch versteht. weiter weiter

  • 1. Februar 2010: Sprachvorbild Ramsauer

    Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) lobt die Anweisung des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer (CSU) an seine Mitarbeiter, in seinem Ressort auf Anglizismen zu verzichten. Demnach soll aus dem „Travel Management“ eine „Reisestelle“ werden, statt „Task Forces“ arbeiten in Ramsauers Ministerium „Projektgruppen“ und die Mitarbeiter treffen sich nicht zum „Inhouse Meeting“ sondern im „hauseigenen Seminar“, „Public Private Partnership“ heißt „Öffentlich-Private Partnerschaft“.
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  • 26. Januar 2010: Deutsche Sprache schlecht vertreten
    Mit eindrucksvoller Deutlichkeit hat der angehende deutsche EU-Kommissar in Brüssel, Günther Oettinger, vorgeführt, dass es besser ist, politische Angelegenheiten in der Europäischen Union in der Muttersprache zu erklären. Oettinger, der seine Englischkenntnisse laut Financial Times als „sehr sicher“ einschätzt, ist seit einigen Tagen auf dem Video-Portal Youtube bei einer Rede zu sehen, die er im Dezember in Berlin gehalten hatte.

    Das Video offenbart erhebliche Schwächen des deutschen Politikers bei der Aussprache von englischen Wörtern und bei der Satzbetonung, so dass große Teile der Rede vollkommen unverständlich sind.

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  • 11. Januar 2010: Sprachschützer greifen Justizminister an

    Sprachschützer reagieren entsetzt auf Pläne, Deutsch als verbindliche Gerichtssprache in Deutschland abzuschaffen. Nach einer am Wochenende bekannt gewordenen Initiative der Justizminister von Nordrhein-Westfalen und Hamburg soll das Gerichtsverfassungsgesetz dahingehend geändert werden, dass künftig in Deutschland Zivilprozesse auch auf Englisch verhandelt werden sollen. Wirtschaftsanwälte erhoffen sich dadurch bessere Geschäfte. weiter weiter


    Foto: Michael Grabscheit / pixelio.de


  • 7. Januar 2010: Mehr Vielfalt im Radio

    Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) begrüßt die Einigung zwischen dem Österreichischen Rundfunk (ORF) und der Musikwirtschaft in Österreich, den Anteil heimischer Musik im Rundfunk zu erhöhen. Demnach sollen in den Sendern des ORF bis 2011 rund 30 Prozent Lieder aus Österreich gespielt und Musiker aus Österreich besser gefördert werden. weiter weiter


    Foto: photocase.de




Bekannte VDS-Mitglieder

Dieter Thomas HeckDieter Thomas Heck (Moderator, Echo-Sonderpreisträger für herausragende Verdienste um die deutschsprachige Musik)

„Wir leben in Deutschland und man fragt sich doch, warum Rundfunk und auch TV soviel Englischsprachiges senden. Für den weitaus größeren Teil der Zuhörer und Zuschauer nur Geräuschkulisse.“

alle auf einen Blick



Deutsch international

Einige unserer ausländischen Regionalvorsitzenden

Die deutsche Sprache ist weltweit sehr beliebt und verbreitet. Deshalb hat der VDS Mitglieder in über 100 Staaten. Auf dem Foto sind die VDS-Regionalleiter aus Mexiko, Togo und Lettland zu sehen.


Wussten Sie, dass ...

... die amerikanische Unabhängigkeitserklärung zuerst auf Deutsch veröffentlicht wurde?


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Denglisch in der Öffentlichkeit

„Wenn ich mir jetzt so im Rückblick die deutschen Lieder angucke, die ich schon geschrieben habe, kann ich es schon verstehen, wenn Leute zu mir sagen, sie würden sich mal eine ganze Platte in Deutsch wünschen. Ich verstehe es deswegen, weil mich deutsche Songs mehr rühren als die englischen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, daß es einfach Deutsch ist, daß es meine Muttersprache ist.“

Peter Heppner, Sänger der Band Wolfsheim

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Argumente zur deutschen Sprache

Urteile und Vorurteile:
„Ein Sprachgesetz will uns Bürger sprachlich bevormunden - genau so wie die neue Rechtschreibung.“

Unsere Erwiderung



Sprüche

„Warum soll in deutschsprachigen Gebrauchsanweisungen nicht ‚Rechner' statt ‚Computer', ‚Luftkissen' statt ‚Airbag', ‚Programm' statt ‚Software' stehen?“

Christoph Böhr, Landesvorsitzender, CDU Rheinland-Pfalz, in der Welt am Sonntag vom 11. 2. 2001



Medienecho

Zur neuen Entwicklung trage neben dem Motiv der besseren Verständlichkeit auch ein grundsätzlicher Wandel im Verhältnis der Unternehmen zu ihren Kunden bei, sagt slogans.de-Chef Hahn. Ziel von Werbung sei nicht mehr, den Nimbus der eigenen Marke zu erhöhen, sondern den Kunden in den Vordergrund zu stellen. «Und da hat die Muttersprache einen wichtigen Effekt. Sie signalisiert einen vertrauensvollen Umgang.» Für Sprachberater Pogarell steht mittlerweile fest: «Deutsch kommt besser an.»

Englische Slogans kommen aufs Abstellgleis, Klein Report vom 23.9.2007, (www.kleinreport.ch)



Impressum

letzte Änderung: 05.03.2010

Dateiadresse: http://www.vds-ev.de/index.php