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Von Heinz-Günter Schmitz

Über die Sprachloyalität der Deutschen

65 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird an dessen wichtigstes weltpolitisches Ergebnis hierzulande nur selten erinnert: an die miltitärisch-politische Vormachtstellung und die (damit zusammenhängende) starke wirtschaftliche und kulturelle Einflußnahme der Vereinigten Staaten in Europa, zunächst in West- und nach dem Ende des Kalten Krieges auch in Osteuropa, wobei das besiegte Deutschland, d.h. zunächst die frühe und dann die um die DDR vergrößerte Bundesrepublik, dieser Einflußnahme am stärksten ausgesetzt war und ist. Deutlichster Ausdruck – und unbestechlicher Spiegel – der politischen-wirtschaftlichen und kulturell-mentalen Verhältnisse ist – wie immer – die Sprache: Die sog. Anglizismen haben, wie zahlreiche Forschungsarbeiten zeigen, in allen sozialen, geographischen, sach- und fachbezogenen und kommunikativen Teilbereichen der deutschen Gesamtsprache seit 1945 bis heute immer weiter zugenommen.. Ein kürzlich erschienenes Spezialwörterbuch offenbart das inzwischen erreichte Ausmaß: Die in der deutschen Allgemeinsprache von 1990 bis 1999 festzustellenden neuen Wörter und Wendungen sind schon zu rund 60 % aus dem Angloamerikanischen entlehnt oder – als Mischbildungen oder Scheinentlehnungen – mit Hilfe angloamerikanischer Wörter oder Wortbausteine gebildet worden.1

Die stete Zunahme der Anglizismen bedeutet zugleich, daß bei immer mehr (neu)entlehnten Begriffen auf die Möglichkeit verzichtet wurde, sie durch eigene (Neu)Wörter (Lehnprägungen) wiederzugeben. Aus dem „mountain bike" wurde nicht mehr das „Bergrad", wie seinerzeit aus dem „pocket book" ohne weiteres das „Taschenbuch" wurde. Hinzu kommt, daß sich immer mehr Anglizismen, vor allem solche, für die es schon gleichbedeutende eigene Wörter gibt, auf deren Kosten ausbreiten oder deren Verwendung einschränken, man denke an „open air", „event", „shop" oder auch den an sich schon „eingebürgerten" älteren Anglizismus „Start" bzw. „starten", der zunehmend auch für „Anfang" und „Beginn" gebraucht wird: „Semesterstart", der Tag „startet mit Sonne". Weiter ist zu beobachten, daß die früher vorhandene Neigung, Anglizismen dem deutschen Laut-, Schreib- und Formensystem anzugleichen (vgl. cakes" > Keks), sie also (wenn schon nicht durch Lehnprägungen) wenigstens auf diese Weise „einzudeutschen", ebenfalls stark abgenommen hat, was natürlich auch wieder mit der Allgegenwart des Englischen zu tun hat.

Mit der steten Zunahme der Anglizismen (unter weitgehender Beibehaltung ihrer „fremden" Aussprache, Schreibung und Flexion) stellt sich dann zunehmend das von Gebildeten allzuleicht übersehene Problem ihrer Verständlichkeit: Zahlreiche Anglizismen, manchmal sogar häufig verwendete, werden – wie die Forschung zeigt – von vielen Sprachteilnehmern nicht richtig oder gar nicht verstanden.2 Doch wird dieser bedenkliche Befund von Gesellschaft und Staat ohne weiteres hingenommen (nun schon jahrzehntelang) – im Unterschied zu anderen europäischen Ländern, wo man – zumal im Bereich des öffentlichen Sprachgebrauchs, der Wirtschaft, Werbung oder Warenkennzeichnung – mit Sprachgesetzen und vergleichbaren Maßnahmen das Recht des Bürgers auf eine allgemeinverständliche Sprache sicherstellt.

Daß der amerikanische Einfluß auf die deutsche Sprache (und zugleich auf die gesamte deutsche Kultur) seit 1945 so übermächtig ist und bis heute so wenig Widerstand findet, ist außer auf die totale Kriegsniederlage und die lange Okkupation ganz wesentlich auch darauf zurückzuführen, daß viele der für das kulturelle Profil der Bundesrepublik Verantwortlichen durch die (noch selbsterlebte) zwölfjährige Diktatur in der jüngsten deutschen Geschichte die gesamte deutsche Geschichte entwertet und kompromittiert sahen (bzw. zu sehen veranlaßt wurden) und demzufolge versuchten, mit jener auch diese zu verdrängen. Die politisch, wirtschaftlich, kulturell und damit auch sprachlich maßgebenden Kreise orientierten sich daher von Anfang an und bis heute ideologisch und kulturell an ihrer Führungsmacht, die ihrerseits diese Orientierung durch ihre Agenten im eigenen Interesse – offen oder verdeckt – immer massiv gefördert hat. In sprachlicher Hinsicht heißt dies eben, daß zumindest die deutschen Führungsschichten die fremde angloamerikanische Sprache deutlich höher einschätzen als die eigene, was sich u. a. daran zeigt, daß man – wie erwähnt – immer seltener die Möglichkeiten der Eindeutschung (sei es durch Lehnprägung, sei es durch Angleichung) nutzt, daß man Anglizismen auf Kosten schon vorhandener deutscher Wörter gebraucht oder sogar in zunehmendem Maße Scheinentlehnungen verwendet (ganz abgesehen von dem oft unnötigen und voreiligen Verzicht auf Deutsch als Wissenschaftssprache, Diplomatensprache usw.). Mit Blick auf die eigene Sprache kann man dieses Sprachverhalten nur als einen Mangel an Sprachtreue, an Sprachloyalität gegenüber der Muttersprache ansehen – ein Mangel, der mittlerweile gerade von den Freunden der deutschen Sprache und Kultur im Ausland, insbesondere von vielen Auslandsgermanisten, beklagt wird, da er längst auch schon die deutsche Sprach- und Kulturpolitik beeinträchtigt und sich auch auf die Stellung und Einschätzung des Deutschen im internationalen Wettbewerb der Sprachen (z. B. in der EU) und auf den Deutschunterricht im Ausland außerordentlich nachteilig auswirkt.

Die „Amerikanisierung" der deutschen Sprache, gegen die seit den 50er Jahren immer wieder einmal einzelne Schriftsteller wie Becher, Klemperer, Weiskopf, Flake, Sieburg, O. M. Graf ebenso mutig wie vergeblich zu Felde zogen3, wurde dann auch noch dadurch wesentlich begünstigt, daß die „zuständigen" Wissenschaftler, die Linguisten, darin im allgemeinen kein Problem, keine Gefahr sahen, ja daß sie nicht selten – im nachhinein gesehen – (wie andere Intellektuelle auch) geradezu zu Ideologen der Entwicklung wurden, die sie vor Augen hatten. Jedenfalls vollzog die deutsche Nachkriegslinguistik und mit ihr dann auch die Sprachkritik und Sprachpflege unter dem Eindruck der strukturalistischen und funktionalistischen amerikanischen Linguistik seit den 60er Jahren eine völlige Abkehr von der bisherigen Sprachbetrachtung, die vorwiegend historisch und durchaus auch sprachloyal ausgerichtet war. Diese „strukturalistische Wende" führte nun auch zu einer ganz neuen Beurteilung der sog. Fremdwörter und damit auch der schon damals häufiger werdenden Anglizismen, die man bis dahin im allgemeinen kritisch gesehen hatte und die man in der bisherigen Sprachpflege (und in der Deutschdidaktik) zu vermeiden oder zu ersetzen bestrebt gewesen war.

Die neue, bis heute weithin herrschende Auffassung4 war nun, daß sämtliche Wörter der Gegenwartssprache, einschließlich aller sog. Fremdwörter, streng synchronisch, d. h. nur nach ihrer aktuellen kommunikativen Funktion, ihrem gegenwärtigen Nutz- und Gebrauchswert für den Sprecher bzw. die Sprachgemeinschaft, zu bewerten seien. Das bedeutete, daß z. B. „Computer" und „Rechner", „sorry" und „Verzeihung", „Ticket" und „Fahrkarte", „Information" und „Auskunft" usw. zunächst einmal grundsätzlich gleichberechtigt und gleichwertig sind. Bei einer etwaigen sprachkritischen Beurteilung und Bewertung dieser Wörter dürfe ihre Geschichte, d. h. ob sie deutscher oder fremder Herkunft seien, nicht die geringste Rolle spielen. Wichtig, „relevant" (so lautete das Modewort) sei nur, ob und inwieweit sie im jeweiligen Verwendungszusammenhang „kommunikativ", „funktionell" und „effizient" seien. Und da könne eben das entlehnte Wort ggf. durchaus kommunikativer, funktioneller und effizienter sein als das heimische. In diesem Zusammenhang wurde sogar der Standpunkt vertreten, daß im Hinblick auf die immer wichtiger werdende internationale Kommunikation und auf Fremdsprachenerwerb und Fremdsprachenunterricht viele sog. Internationalismen (wie „Information", „Television", „Ticket" u. v. a.) einen höheren Gebrauchswert hätten als die entsprechenden einheimischen Wörter und daher diesen vorzuziehen seien – ein Standpunkt, in dem offensichtlich auch nur wieder der „Zeitgeist", in diesem Fall der in der Bundesrepublik weithin herrschende politische Internationalismus zum Ausdruck kommt, d. h. das Streben nach globaler Integration um jeden Preis, auch um den Preis kultureller und sprachlicher Eigenständigkeit und letztlich auch der Sprachloyalität.

Ganz im Gegensatz zu den früheren deutschen Sprachmeistern und Sprachreinigern wie auch den Sprachwissenschaftlern (von Jacob Grimm bis zu Adolf Bach) wird die aus tausendjähriger Geschichte erwachsene sprachliche (und kulturelle) Eigenständigkeit und Unverwechselbarkeit des Deutschen, seine „Individualität" (W. v. Humboldt), seine „kraftvolle Sonderart" (E. Richter) nicht mehr als etwas unbestreitbar Positives und daher unbedingt Schätzens- und Bewahrenswertes angesehen, sondern als etwas Rückständiges, bestenfalls als etwas frei Verfügbares, das man ggf. dem (vermeintlichen) Fortschritt (dem man dienen zu müssen glaubt) zu opfern habe. Man übersieht dabei völlig (was die Sprachmeister immer wußten), daß die Sprache über die Funktion der (vielbemühten) „Kommunikation", über den reinen Nutz- und Gebrauchswert hinaus noch andere Werte, Gefühls- und Traditionswerte etwa, besitzt und erschließt, daß sie ein Identitäts- und Gruppensymbol, eine „Botschaft" (im Sinne McLuhans) sein kann, daß sie der „Spiegel der Nation" (Schiller), ihrer Eigenart und Geschichte ist und daher ein Mittel sein kann, sich seiner Herkunft, seiner Heimat, seines Erbes zu versichern. Man weigert sich auch, die Erkenntnis Weinreichs (und anderer) zur Kenntnis zu nehmen, daß im Bewußtsein der Sprecher einer Sprache, im „synchronen" Sprachbewußtsein durchaus auch ein gewisses sprachgeschichtliches Wissen, ein (wie immer eingeschränktes) Wissen um die (eigen- oder fremdsprachliche) Herkunft sprachlicher Erscheinungen vorhanden ist und daß aufgrund solchen Wissens in bestimmten Kultursituationen und bei bestimmten Sprechergruppen eine betont sprachloyale, ja sprachnationale Haltung entstehen kann, die Sprachgebrauch und Sprachentwicklung nachhaltig beeinflussen kann. Es fehlt daher auch jedes wirkliche Verständnis für aktive Sprachloyalität, für sprachloyale Fremdwortkritik und für sprachreinigende Bestrebungen, gerade auch die der Vergangenheit, die das Deutsche ganz wesentlich mitgeprägt haben. Denn diese waren (und sind) zwar mit ihrer Forderung nach größerer Allgemeinverständlichkeit auch durchaus immer synchronisch ausgerichtet, aber zugleich auch immer (in unterschiedlichem Maße) historisch-patriotisch begründet, d. h. von dem Gedanken geleitet, daß ein einheimisches Wort einem fremden auch deswegen vorzuziehen sei, weil es in der eigenen Sprache und Sprachgeschichte verwurzelt sei.

In der deutschen Sprachgeschichte gibt es bewußte Äußerungen der Sprachloyalität, Bekenntnisse des Stolzes auf die eigene Sprache, auf ihre altehrwürdige Tradition, ihre Eigenständigkeit, ihren Ausdrucksreichtum, ihre Schönheit schon seit althochdeutscher Zeit. Derartige Zeugnisse häufen sich seit der Barockzeit und sind seit der Zeit der Klassik und Romantik kaum noch zu zählen.5 Aktive und engagierte Sprachloyalität – in der Form eines (wie immer gearteten) Vorgehens gegen fremdsprachliche Einflüsse, die als zu stark und zu gefährlich für die eigene Sprache (auch in deren Funktion als Erkenntnisinstrument) empfunden wurden – begegnet ebenfalls in allen Epochen. Als aktive Sprachloyalität kann man wohl schon die vielfältigen und wohlüberlegten Übersetzungen lateinischer Ausdrücke in althochdeutscher Zeit ansehen; denn sie wurden, wie Notker der Deutsche in seinem berühmten (lateinischen) Brief an Bischof Hugo von Sitten betonte, vorgenommen, „weil man in der Muttersprache schneller begreift, was man in einer fremden Sprache kaum oder nicht völlig begreifen kann."6 Auch später, vor allem in den Epochen übermächtigen französischen Einflusses, haben unzählige Sprachschöpfer (darunter die „Klassiker"), Sprachreiniger, Wissenschaftler, Übersetzer und Sprachfreunde in hingebungsvoller Sprachtreue die Individualität, die Sonderart des Deutschen bewahrt und gestärkt. Es gab zeitweise regelrechte Sprachreinigungsbewegungen, die sich oft über die Sprachreinigung hinaus auch für eine kulturelle, geschichtliche, moralische und sogar religiöse Selbst- und Neubesinnung einsetzten, deren Anfang sie jeweils schon selbst zu repräsentieren glaubten. Die letzte große Sprachreinigungsbewegung in Deutschland war die des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1885 - 1945). Er hatte einen stark patriotischen, manchmal – zeitbedingt – auch einen sprachnationalistischen Einschlag, vertrat aber insgesamt durchaus einen gemäßigten, keinen radikalen, extremen Purismus, d. h. er ließ die seit langem eingebürgerten, allgemein gebräuchlichen Lehnwörter unangetastet. Dank seiner beharrlichen Spracharbeit konnten schließlich Zehntausende von Fremdwörtern auf allen Lebensgebieten durch Lehnprägungen ersetzt werden, wodurch der Eigencharakter der deutschen Sprache (durch Rückgriff auf ihre Geschichte und Struktur) gestärkt, zum anderen ihre Gemeinverständlichkeit gefördert wurde.

Die Bearbeiter des vorliegenden INDEX setzen – in aller Bescheidenheit – diese jahrhundertalte mächtige Tradition aktiver deutscher Sprachloyalität fort, die ihnen, insgesamt gesehen, aller Ehren wert erscheint. Sie leisten der Sprachgemeinschaft mit dem INDEX einen wichtigen und erwünschten Dienst, der ihnen durch die gegenwärtige sprachkulturelle Notsituation gefordert erscheint, wobei sie bedauern, daß die neudeutsche Linguistik mit ihrer – oben erläuterten – grundsätzlichen Abkehr von sprachloyalen Haltungen und Traditionen der Sprachgemeinschaft diesen Dienst nicht mehr leisten will und kann. Wie ihre vielen berühmten oder auch unbekannten Vorgänger in der deutschen Sprachgeschichte bieten die Bearbeiter des INDEX für die zahllosen unnötigen Fremdwörter ihrer Zeit, die Anglizismen, passende Ersatzwörter an, oft mehrere zur Wahl. Zwar werden Anglizismenverehrer und Linguisten, wie immer, einwenden, dies oder jenes neu vorgeschlagene Ersatzwort sei mit dem von ihm zu ersetzenden Fremdwort doch nicht vollständig deckungsgleich, doch meinte schon Lessing zu solchen Bedenken (im Hinblick auf neugeprägte Verdeutschungen seiner Zeit): „Was die Leser vors erste bei dem Worte noch nicht denken, mögen sie sich nach und nach dabei zu denken gewöhnen."7 Und tatsächlich haben ja in der Vergangenheit die Deutschen – im eigenen Interesse – Tausende von Ersatzwörtern angenommen und sich daran gewöhnt. In den vergleichweise wenigen Fällen, in denen sich bestimmte Anglizismen schon weithin eingebürgert haben, haben die Bearbeiter – mit Blick auf die Integration älterer Anglizismen („shawl" > "Schal") und ganz im Einvernehmen mit vielen (gemäßigten) Sprachpflegern der Vergangenheit – neben einem Ersatzwort auch eine ans deutsche Schreib- und Lautsystem angeglichene Form des Anglizismus (z. B. handy > Händi) vorgeschlagen, um ihn, wenn die Sprachgemeinschaft schon nicht (mehr) auf ihn verzichten will, wenigstens auf diese Weise einzudeutschen.


1 D. Herberg u. a. (Hg.): Neuer Wortschatz. Neologismen der 90er Jahre im Deutschen. Berlin, New York 2004.
2 Hinzu kommt, daß sich unter den übrigen rund 40 % auch noch zahlreiche Lehnprägungen nach amerikanischem Vorbild befinden. Vgl. D. Herberg u. a. (Hg.): Neologismen der 90er Jahre im
Deutschen, Berlin, New York 2004.
3 Vgl. u. a. A. Effertz / U. Vieth: Das Verständnis wirtschaftsspezifischer Anglizismen [...]. Frankfurt 1996, bes. S. 15 ff., s. auch FAZ vom 13. 9. 2003.
4 Vgl. dazu Vf.: Amideutsch oder deutsch? - Zur Geschichte und Aktualität der Fremdwortfrage. In: Das Wort. Germanistisches Jahrbuch der GUS. Moskau 2002, S. 135 - 168, bes. S. 147 ff.
5 Näheres in dem in Anm. 3 genannten Aufsatz.
6 Vgl. die Belege bei Straßner 1995, 1 ff.
7 Vgl. E. Hellgardt: Notkers des Deutschen Brief an Bischof Hugo von Sitten. In: Befund und Bedeutung. Festschrift für H. Fromm. Hg. V. K. Grubmüller u. a. Tübingen 1979,
8 S. 169 - 192, hier S. 173.
9 G. E. Lessing. Sämtliche Schriften. Hg. V. K. Lachmann. Aufs neue durchgesehen und vermehrt von W. v. Maltzahn.