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Der Einsatz für die deutsche Sprache eint Menschen auf der ganzen Welt. Rund 20.000 Mit­glieder des VDS leben außer­halb der deutschen Landes­grenzen oder sind keine Staats­bürger der Bundes­republik.

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Der VDS-Anglizismen-INDEX ist das ständig aktualisierte Nachschlagewerk für Anglizismen in der deutschen Allgemeinsprache. Es gibt ihn als Netzausgabe und als Buch.

Nachrichten

VDS-Infobrief Nr. 345
und 2017

Archiv: 2010 2011 2012 2013
2014 2015 2016

 

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Literatur zu den Themen des VDS, von VDS-Mitgliedern und aus dem Programm des IFB Verlags Deutsche Sprache

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IFB Verlag Deutsche Sprache
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Freitag, 20. Januar 2017

VDS-Infobrief 345: Worte der Liebe

infobrief345
© pixabay / CC0 1.0 / Anhangsgebilde

Seit Jahrhunderten schreiben die Menschen Liebesbriefe. Was diese Form des emotionalen Austausches über uns aussagt, hat die Germanistin Eva Wyss der Universität Zürich erforscht. Über 2500 Briefe aus den Jahren 1816 bis 2016 hat Wyss analysiert, um herauszufinden, „wie Liebeskonzepte sich geändert haben und welche Emotionen darin überhaupt thematisiert werden", berichtet ze.tt. Das Ergebnis: Die Funktion der Briefe und somit auch ihre Sprache unterscheiden sich über die beiden Jahrhunderte stark. War der Liebesbrief zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch die einzige Möglichkeit, den zukünftigen Ehepartner ohne die Beeinflussung der elterlichen Überwachung kennenzulernen, wurde die Liebe im 20. Jahrhundert und somit auch die Sprache der Liebe freier.

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Donnerstag, 22. Dezember 2016

Stiftung Deutsche Sprache verkauft ihre VW-Aktien

Aus Protest gegen die geplante Einführung von Englisch als Konzernsprache hat die in Berlin ansässige Stiftung Deutsche Sprache alle in ihrem Besitz befindlichen Aktien der Volkswagen AG verkauft. Das Land Niedersachsen, Großaktionär bei VW, hat die Flucht des größten Arbeitgebers im Lande aus der Landessprache nicht verhindert.

„Die Wörter Volkswagen und deutsche Sprache passen leider nicht mehr zusammen“, erklärte Stiftungsvorstandssprecher Walter Krämer. „Ich bin entsetzt, wie bedenkenlos unsere Eliten ihre eigene Sprache und Kultur aufgeben.“

Volkswagen hofft, mit dieser Maßnahme bessere Führungskräfte aus Drittländern gewinnen zu können. Auch das hält Krämer für illusorisch – internationale Führungskräfte seien problemlos in der Lage, die Sprache ihres Gastgeberlandes zu erlernen. Und für die inneren Betriebsabläufe sei eine Fremdsprache sogar schädlich – nicht ohne Grund ist Mercedes-Benz nach dem Chrysler-Desaster mit Englisch als Firmensprache wieder zu Deutsch zurückgekehrt.

 

Freitag, 02. Dezember 2016

Sprachnachrichten Nr. 72: Jacob Grimm mit Freunden

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Die aktuelle Ausgabe der Sprachnachrichten stellt noch einmal die Preisträger des Kulturpreises Deutsche Sprache 2016 vor: Katharina Thalbach, das Internationale Mundartarchiv „Ludwig Soumagne“ und das Projekt „DeutschSommer“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Der VDS-Vorsitzende Walter Krämer interviewt den Bundestagsabgeordneten und Dortmunder Polizeikommissar Thorsten Hoffmann. Die Auseinandersetzung über das Verhältnis von Sprach­wissenschaft und Sprachkritik geht in die nächste Runde, u.a. mit einem Beitrag des Germanisten Jochen A. Bär (Universität Vechta). Der Heidelberger Philosoph Anton Friedrich Koch erklärt den Zusammenhang zwischen sprachlicher Unterwürfigkeit und den Wahlergebnissen der AfD. Drei Seiten sind für die Auftritte und Projekte des VDS am Tag der deutschen Sprache 2016 reserviert, der unter dem Motto „Deutsch verbindet“ am 10. September gefeiert wurde. Wolf Schneider beschäftigt sich mit den Auswirkungen der „Gendersprache“ und Gerd Schrammen hat Zuckmayers „Hauptmann von Köpenick“ noch einmal gelesen.

Die Sprachnachrichten gibt es auch an Kiosken und in Buchhandlungen zu kaufen. Eine Liste der Verkaufsorte ist hier.

 

 

 

Neu auf unseren Seiten:

Redner gesucht; Foto: "Italienerin" simonthon/photocase.com (ID 5425629)buttonkarikaturen3d

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Medienecho

Für Nuhr ist der Kulturpreis Deutsche Sprache eine seiner wichtigsten Auszeichnungen. „Andere Preise habe ich bekommen, weil ich lustig bin, diesen, weil ich ernst genommen werde“, sagte der Preisträger.  Dabei sei die Sprache für ihn von besonderer Bedeutung. „Schließlich gibt es bei meinem Bühnenprogramm keinen Tanz und keine Pyrotechnik - es geht nur um die Worte.“ (Tagesspiegel, 25.10.2014)

 

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vds-logo-kleinMachen Sie mit! Im Verein Deutsche Sprache e. V. tun Sie etwas für die Zukunft des Deutschen als Kultur­sprache. Jeder ist willkommen; inzwischen sind es mehr als 36.000 Menschen, die weltweit im VDS in über 120 Ländern die deutsche Sprache fördern. Sie können den VDS als stilles Mitglied unterstützen oder die Vereinsarbeit aktiv mitgestalten. Hier (PDF-Datei) finden Sie den Antrag auf Mitglied­schaft. Am besten gleich ausfüllen und mit gelber Post oder per Fax an die Vereinszentrale zurück­. Weitere Informationen finden Sie hier: Mitglied werden.

Stiftung Deutsche Sprache

stiftungdsDie Stiftung Deutsche Sprache ergänzt die Vereinsarbeit. Sie wurde 2001 ge­gründet, ist weltanschaulich neutral, politisch unabhängig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Sprüche

„Ich glaube, die Deutschen sind nicht stolz genug auf ihre Sprache. An Heideggers Aus­spruch, nur Deutsch und Griechisch seien fürs Philosophieren geeignet, ist vielleicht doch ir­gendwas dran. Ich glaube jedenfalls nicht, dass es ein Zufall ist, dass es in der Vergangenheit so viele deutsche Denker und Komponisten gab. Oder in der Gegenwart, dass die Deutschen so einzigartig gute Maschinen und Motoren bauen. Die Komplexität ihrer Sprache bereitet sie genau darauf vor."

Yngve Slyngstad, Chef des Norwegischen Staatsfonds in: Frankfurter Allgemeine Sonntags­zeitung, 7. Februar 2016, S. 40.