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Deutsch ins Grundgesetz

Montag, den 07. November 2011 um 11:29 Uhr

petitionsaus_netz

Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) und der Verein für die deutschen Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) sind dem Ziel, die deutsche Sprache im Grundgesetz festzuschreiben, ein Stück näher gekommen. Über die Petition „Deutsch ins Grundgesetz“ verhandelt der Petitions­ausschuss heute in einer öffentlichen Sitzung.

VDS und VDA fordern, den Artikel 22 des Grundgesetzes um den Satz „Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch.“ zu ergänzen. Die Petenten erhoffen sich von dieser Festschreibung, dass die deutsche Sprache als wichtigstes Verständigungsmittel anerkannt und die besonderen Aufgaben des Deutschen als kulturelle Ausdrucksform und Identifikationsmerkmal gestärkt werden.

Den VDS vertreten der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Walter Krämer und der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Axel Flessner. Für den VDA spricht der stellvertretende Vorsitzende Dr. Wolfgang Betz. Gleichzeitig behandelt wird die Petition des Hamburger Sprachwissenschaftlers Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch, mit der er eine Festschreibung der deutschen Sprache im Grundgesetz verhindern will.

Die Sitzung des Petitionsausschusses überträgt das Parlaments­fernsehen ab 12 Uhr: http://www.bundestag.de/Mediathek/parlamentstv/ueberblick.html

 

Medienecho

Zur neuen Entwicklung trage neben dem Motiv der besseren Verständlichkeit auch ein grundsätzlicher Wandel im Verhältnis der Unternehmen zu ihren Kunden bei, sagt slogans.de-Chef Hahn. Ziel von Werbung sei nicht mehr, den Nimbus der eigenen Marke zu erhöhen, sondern den Kunden in den Vordergrund zu stellen. „Und da hat die Muttersprache einen wichtigen Effekt. Sie signalisiert einen vertrauensvollen Umgang.“ Für Sprachberater Pogarell steht mittlerweile fest: „Deutsch kommt besser an.“

Englische Slogans kommen aufs Abstellgleis, Klein Report vom 23.9.2007, (www.kleinreport.ch)

 

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Sprüche

„Warum soll in deutschsprachigen Gebrauchsanweisungen nicht ‚Rechner' statt ‚Computer', ‚Luftkissen' statt ‚Airbag', ‚Programm' statt ‚Software' stehen?“

Christoph Böhr, Landesvorsitzender CDU Rheinland-Pfalz, in der Welt am Sonntag vom 11. 2. 2001