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Besser ohne Denglisch in den Beruf
Donnerstag, den 14. April 2011 um 16:11 Uhr
Heute sind die bundesweiten Zukunftstage für Jungen und Mädchen. Die Medien sprechen dagegen ausschließlich von Girls’ Day und Boys’ Day. Der Verein Deutsche Sprache e.V. macht darauf aufmerksam, dass Jungen und Mädchen in Deutschland neue Berufe gern in deutscher Sprache kennenlernen würden. Für die beiden Aktionstage gibt es die offiziellen Bezeichnungen „Mädchen-Zukunftstag“ und „Jungen-Zukunftstag“.
„Nach unserer Erfahrung reagieren Jugendliche gereizt, wenn Erwachsene versuchen, sich sprachlich bei ihnen einzuschmeicheln“, findet der VDS-Vorsitzende Walter Krämer. Krämer macht die denglische Sprachwahl mitverantwortlich dafür, dass seit 2007 immer weniger Jugendliche an den Aktionstagen teilnehmen.
Der VDS hatte 2003 erreicht, dass der Girls’ Day den offiziellen Zusatz „Mädchen-Zukunftstag“ erhält. Der Verein darf deswegen erwarten, dass Medien, Schulen und teilnehmende Betriebe diese Bezeichnung auch verwenden.
Den Mädchen-Zukunftstag gibt es seit 2001, den Jungen-Zukunftstag seit 2011. Sie sollen für Berufe werben, die traditionell eher von Jungen bzw. eher von Mädchen gewählt werden. Beide Aktionstage erhalten Fördermittel von der Bundesregierung, von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden.
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