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Weniger Englisch im Alltag
Montag, den 21. Februar 2011 um 10:27 Uhr
Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) ruft zum Internationalen Tag der Muttersprachen dazu auf, Anglizismen in der deutschen Sprache sparsamer einzusetzen. Besonders die Werbebranche, große Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sollten heute auf englische Wörter verzichten, weil sie besonderen Einfluss auf das Ansehen der deutschen Sprache ausüben.
„Viele Unternehmen, neuerdings sogar die Deutsche Bahn und politische Einrichtungen wie das Bundesverkehrsministerium setzen wieder bewusst auf die deutsche Sprache und erhalten dafür viel Lob“, sagte der Sprecher des VDS, Holger Klatte. „Am Tag der Muttersprache wünschen wir uns noch viel mehr Firmen und öffentliche Stellen, die anstatt dämlicher Anglizismen wieder deutsche Wörter verwenden“, so Klatte.
Die UNESCO erinnert am 21. Februar, dem Internationalen Tag der Muttersprache, an die sprachliche Vielfalt. Die neuen Informationsmedien begünstigen den weltweiten Einfluss des Englischen. Von den rund 6.000 Sprachen sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht, alle zwei Wochen gehe eine Sprache verloren. Der VDS setzt sich sich mit seinen mehr als 33.000 Mitgliedern für die Förderung und Weiterentwicklung der deutschen Sprache ein.
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