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Fotowettbewerb zur Tournee von Bastian Sick

Dienstag, den 18. Januar 2011 um 13:17 Uhr

zwiebelfischDer Sprachexperte Bastian Sick geht im Frühjahr mit seinem neuen Programm „Nur aus Jux und Tolleranz“ auf Tournee durch 23 Städte in Deutschland. Die Zuschauer erwartet ein bunter Reigen aus Sicks Sprachkolumnen und jede Menge irrwitziger Fundstücke aus dem Sprachalltag. Eine wichtige Rolle in der Bastian Sick-Schau spielen Fotos von sprachlichen Ungereimtheiten und Missgeschicken. Manche Beschriftungen auf Schildern oder in Schaufenstern sind so falsch, dass sich Leser vor Lachen (oder Magengrimmen) den Bauch halten. Denglisch, Grammatikfehler und Deppenapostrophe – richtiges Deutsch scheint häufig Glückssache zu sein.

Für VDS-Mitglieder hat Bastian Sick zehn Exemplare seines Buches „Happy Aua“ signiert, die wir im Rahmen eines Fotowettbewerbs verlosen. Wer teilnehmen will, muss ein ausdrucksstarkes Foto zum Thema „Sprache“ machen. Motive können u.a. sein: Sprachfehler auf Schildern, sprechende Menschen oder denglische Beschriftungen in Schaufenstern. Das Foto bitte mit dem Betreff „Fotowettbewerb“ an folgende Adresse schicken: info @ vds-ev.de

Einsendeschluss ist der 11. Februar 2011.

Bastian Sick unterhält sein Publikum mit einer Mischung aus Kabarett-Erlebnis und Grammatik-Lektion. Er präsentiert neue Geschichten aus dem Irrgarten der deutschen Sprache und absurde Fundstücke aus dem Sprachalltag, darunter nie zuvor veröffentlichtes Material. Neben Teil 4 seines Verkaufsrenners „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ greift Sick auch seine Neuerscheinungen „Hier ist Spaß gratiniert“ und „Wir sind Urlaub“ in seinem neuen Bühnenprogramm auf. Sick beweist, dass er ein Mann für alle Fälle ist – vor allem für die Zwerch-Felle.

Tourneetermine:

11.2.: Trier, 12.2.: Heilbronn, 13.2.: Gersthofen, 14.2.: Stuttgart, 15.2.: Freiburg, 17.2.: Chemnitz, 18.2.: Weimar, 23.2.: Halle, Westfalen, 24.2.: Kiel, 25.2.: Bremen, 26.2.: Lübeck, 28.2.: Hamburg, 1.3.: Berlin, 3.3.: Hannover, 5.3.: Frankfurt, 8.3.: Lüneburg, 9.3.: Braunschweig, 10.3.: Dortmund, 11.3.: Aachen, 12.03.: Osnabrück, 13.3.: Mülheim an der Ruhr

Weitere Informationen finden Sie hier: www.bastiansick.de

 

Medienecho

Über „unsere große Hure Duden“ beschwerte sich Hermann Schreiber im Hamburger Abendblatt. Er kritisierte, dass vom Duden alles, was im Sprachgebrauch auftauche, nach gewisser Zeit übernommen werde. Dabei schloss er in seine Kritik auch die meisten Sprachwissenschaftler mit ein, die behaupteten, dass Sprache nur beobachtet werden müsse und es keine Normen geben dürfe. Positiv erwähnt er den Einsatz der „unerschrockenen Deutschsprecher“ des Vereins Deutsche Sprache. „Unsere große Hure Duden“, Hamburger Abendblatt vom 27.03.2010

 

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Sprüche

„Sie müssen sich doch nur ansehen, wer dieses Geschwafel in unserem Lande eigentlich verzapft. ... Das sind Leute, die glauben, ihre Halbbildung könnten sie dadurch steigern, daß sie sich, weil es als schick gilt, plötzlich nicht mehr in Deutsch ausdrücken.“

Helmut Schäfer (FDP), Staatsminister im Auswärtigen Amt, auf einer Podiumsdiskussion in Hannover, 24.10.1999.