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Polizei wegen Verkehrsgefährdung angezeigt

Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 11:09 Uhr

Der Dortmunder Verein Deutsche Sprache e. V. (VDS) hat gegen die NRW-Autobahnpolizei Strafanzeige (pdf) wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erstattet. Im Rahmen einer landesweiten Kampagne zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hatte diese über eine Reihe von Autobahnbrücken große Banner mit der Aufschrift „Check your distance“ spannen lassen. „Das ist für die meisten Deutschen unverständlich und lenkt ab“, erklärte der VDS-Vorsitzende Professor Krämer. „Und wenn unsere Polizei ausländische LKW-Fahrer ermahnen will, dann soll sie das besser auf Polnisch, Dänisch oder Spanisch tun.“

Der VDS kämpft seit zehn Jahren gegen die überhandnehmende Anglisierung der deutschen Sprache und Kultur. „Zumindest von ihren eigenen Staatsorganen wollen die Bürger dieses Landes auch in der Landessprache angesprochen werden“, so Krämer.

Näheres unter presseportal.de/polizeipresse

 

Medienecho

Kaum wieder zurück in der Heimat, wähnte ich mich immer noch in den USA. War es wirklich der Frankfurter Flughafen, auf dem es vor „Meeting Points“ und „Service Stations“ nur so wimmelt? War es tatsächlich die Deutsche (!) Bahn, die in ihrem Regionalzug Richtung Spreewald mit einem „Call a bike Standort“ für Radtouren mit bahneigenen Fahrrädern wirbt? Lächerlich!

Über Deutsch für Inländer und Englisch für Dummschwätzer

Peter Hahne, BILD vom 15.9.2007

 

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Sprüche

„Warum soll in deutschsprachigen Gebrauchsanweisungen nicht ‚Rechner' statt ‚Computer', ‚Luftkissen' statt ‚Airbag', ‚Programm' statt ‚Software' stehen?“

Christoph Böhr, Landesvorsitzender CDU Rheinland-Pfalz, in der Welt am Sonntag vom 11. 2. 2001