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Pressemitteilung 09.10.2009
Erfolg für den VDS
Der Verein Deutsche Sprache e.V. begrüßt die Einigung zwischen
Union und FDP in den Koalitionsverhandlungen, die deutsche Sprache und das Staatsziel
Kultur im Grundgesetz zu verankern. Es wäre der größte
Erfolg unserer Vereinsgeschichte, wenn es in den nächsten vier Jahren endlich
zu dieser Grundgesetzänderung käme, sagte der Vorstandsvorsitzende
und Gründer des VDS, der Dortmunder Wirtschaftswissenschaftler Walter Krämer.
Der VDS hätte lange bei Politikern und in der Öffentlichkeit dafür
geworben, dass die deutsche Verfassung ein Bekenntnis zu unserer Sprache erhält,
so Krämer.
Der VDS ist die mitgliederstärkste Einrichtung zur Sprach- und Kulturförderung
in Deutschland. Seine heute über 31.000 Mitglieder fordern seit 2001, dass
das Deutsche im Grundgesetz verankert wird. Der Verein hofft, dass die deutsche
Sprache dadurch in den Medien, in der Wissenschaft und in der Werbung an Ansehen
gewinnt und sieht in dieser Ergänzung eine wichtige Grundlage für
die eigenständige Weiterentwicklung der deutschen Sprache.
Die zuständige Arbeitsgruppe der künftigen Koalition aus Unionsparteien
und FDP hatte sich am Mittwoch darauf geeinigt, dass sowohl die deutsche Sprache
als auch das Staatsziel Kultur im Grundgesetz festgeschrieben werden sollen.
Deutschland würde damit vielen anderen Ländern Europas nachfolgen,
die ihre Landessprachen in ihren Verfassungen festgelegt haben.
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