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VDS-Infobrief Nr. 101
Archiv: 2010 2011

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Sprachnachrichten zum Mitsingen

Dienstag, den 15. März 2011 um 21:08 Uhr

sn2011-01Die neuen Sprachnachrichten haben gleich zwei Schwerpunkte: Auf zwei Doppelseiten beschäftigt sich die Ausgabe 49 mit dem Deutschunterricht hierzulande. Wir stellen Nachhilfe­projekte vor, sprechen mit dem Präsidenten des Deutschen Lehrer­verbandes, Josef Kraus, über die Stellung des Deutschunterrichts und betrachten neue Unterrichts­modelle, in denen Fachunterricht in englischer Sprache erfolgt.

Der zweite große Teil der aktuellen SN-Ausgabe widmet sich dem deutschen Volkslied. Gerd Schrammen hat einige Texte zusammengestellt und leitet mit „Der Winter ist vergangen“ den Frühling ein. Zum Nachspielen oder Mitsingen haben wir die Noten gleich beigegeben.

Der VDS-Auslandsbeauftragte Manfred Schroeder berichtet von seiner Reise nach Vietnam, Laos und Kambodscha. Reiner Pogarell fragt den Bundespräsidenten, warum dieser seinen Eintrag ins Gästebuch des EU-Parlaments in Straßburg auf Englisch vornahm.

Erstmals enthält die Zeitschrift des VDS einen Beitrag in Frakturschrift. Und natürlich sind die bekannten Rubriken vertreten: Buchbesprechungen, das Kreuzworträtsel und zahlreiche Meldungen aus dem Vereins­geschehen.

 

Medienecho

Der Bürgermeister Hans-Josef Vogel und die Stadt haben die vom Verein Deutsche Sprache vergebene Wortpatenschaft für den Namen ihrer eigenen sauerländischen Stadt übernommen: „Arnsberg“. Der ansässige Heimatbund hatte die Idee und überreichte dem Bürgermeister die Urkunde. Hans-Josef Vogel sagte, er freue sich darauf, die Pflichten der Patenschaft für das Wort zu übernehmen. „Wortpate für ‚Arnsberg‘“, Sauerlandkurier vom 28.03.2010

 

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Stiftung Deutsche Sprache

stiftungdsDie Stiftung Deutsche Sprache wurde 2001 aus der Überzeugung gegründet, dass die deutsche Sprache ein Gemeingut von hohem Wert ist, das der bewussten Förderung und Entwicklung bedarf. Die Stiftung dient der Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung dieser Sprache. Sie ist weltanschaulich neutral, politisch unabhängig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Sprüche

„Um die deutsche Sprache ist es nicht gut bestellt. Schuld daran sind die Werbung, ein Teil der Medien und auch einige Politiker. Sie wollen der deutschen Sprache den Garaus machen. Doch der Versuch, sie abzuschaffen, wird scheitern.“

Hans Magnus Enzensberger am 21.10.2007 in der Bildzeitung