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VDS-Infobrief Nr. 329
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Polizei wegen Verkehrsgefährdung angezeigt

Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 11:09 Uhr

Der Dortmunder Verein Deutsche Sprache e. V. (VDS) hat gegen die NRW-Autobahnpolizei Strafanzeige (pdf) wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erstattet. Im Rahmen einer landesweiten Kampagne zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hatte diese über eine Reihe von Autobahnbrücken große Banner mit der Aufschrift „Check your distance“ spannen lassen. „Das ist für die meisten Deutschen unverständlich und lenkt ab“, erklärte der VDS-Vorsitzende Professor Krämer. „Und wenn unsere Polizei ausländische LKW-Fahrer ermahnen will, dann soll sie das besser auf Polnisch, Dänisch oder Spanisch tun.“

Der VDS kämpft seit zehn Jahren gegen die überhandnehmende Anglisierung der deutschen Sprache und Kultur. „Zumindest von ihren eigenen Staatsorganen wollen die Bürger dieses Landes auch in der Landessprache angesprochen werden“, so Krämer.

Näheres unter presseportal.de/polizeipresse

 

Medienecho

Für Nuhr ist der Kulturpreis Deutsche Sprache eine seiner wichtigsten Auszeichnungen. „Andere Preise habe ich bekommen, weil ich lustig bin, diesen, weil ich ernst genommen werde“, sagte der Preisträger.  Dabei sei die Sprache für ihn von besonderer Bedeutung. „Schließlich gibt es bei meinem Bühnenprogramm keinen Tanz und keine Pyrotechnik - es geht nur um die Worte.“ (Tagesspiegel, 25.10.2014)

 

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Sprüche

Schrecklich, diese „fremdbestimmte Dauer-Beschallung” – vor allem wenn aus den Boxen einer dieser „Gute-Laune-Sender” töne. „Dieser ganze Mainstream-Rock-Faschismus macht mich krank!” Wer das Formatradio erfunden habe, gehöre „gevierteilt – und seine Eingeweide sollten von Geiern gefressen werden!” Da bricht der aufgestaute Frust zahlloser Tournee-Reise-Stunden vor dem Autoradio durch. Auf die Radiomacher, die „unsere Gesellschaft in die Knie zwingen wollen: Diese Nervsäcke in den Gute-Laune-Radios vergehen sich an der Geschmacksbildung – das ist die Hölle. Ganz bitter!”

Götz Alsmann
(derwesten.de, 5.11.2014)