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VDS-Infobrief Nr. 86
Archiv: 2010 2011

VDS-Infobrief per E-Post:
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Sprachschützer loben Deutsche Post

Freitag, den 16. Juli 2010 um 14:41 Uhr

Der Dortmunder Verein Deutsche Sprache e. V. begrüßt die Absicht der Deutschen Post AG, ihr neues elektronisches Briefangebot unter dem Namen „E-Postbrief“ zu vermarkten.

„Anders als die Konkurrenz von der sogenannten ‚Deutschen‘ Telekom, die einen ähnlichen Dienst als „DE-Mail“ anbietet, signalisiert die Post damit deutsche Wertarbeit“, erklärte der VDS-Vorsitzende Walter Krämer. „Die Post macht vor, wie wir den deutschen Wortschatz in der EDV weiterentwickeln können“, so Krämer.

Bei dem neuen Post-Dienst handelt es sich um ein sicheres Verfahren beim Versenden von Briefen auf elektronischem Weg. Mehrere Dienstleistungsunternehmen haben angekündigt, in diesem Jahr ähnliche Dienste anzubieten.

 

Medienecho

Über „Sale“, das überflüssigste Wort des Jahres 2009, das vom Verein Deutsche Sprache gekürt wurde, berichtete unter anderem die „Bild“, die auch den VDS-Regionalleiter in der Elfenbeinküste, Antoine Djokouéhi, zitierte: „Warum sagt man es nicht in der Sprache der Kunden?“ Das Wort des Jahres war „Abwrackprämie“. Die Mitglieder des Verein Deutsche Sprache aus dem In- und Ausland hatten darüber abgestimmt. Bild vom 16.12.2009

 

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stiftungdsDie Stiftung Deutsche Sprache wurde 2001 aus der Überzeugung gegründet, dass die deutsche Sprache ein Gemeingut von hohem Wert ist, das der bewussten Förderung und Entwicklung bedarf. Die Stiftung dient der Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung dieser Sprache. Sie ist weltanschaulich neutral, politisch unabhängig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Sprüche

„Um die deutsche Sprache ist es nicht gut bestellt. Schuld daran sind die Werbung, ein Teil der Medien und auch einige Politiker. Sie wollen der deutschen Sprache den Garaus machen. Doch der Versuch, sie abzuschaffen, wird scheitern.“

Hans Magnus Enzensberger am 21.10.2007 in der Bildzeitung