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VDS-Sprachkritik wirkt!
Mittwoch, den 07. April 2010 um 12:34 Uhr
Der Verein Deutsche Sprache e.V., der größte Sprach- und Kulturverein in Deutschland, sieht deutliche Anzeichen dafür, dass die deutsche Sprache in den vergangenen Jahren für ihre Sprecher wichtiger geworden ist.
In fast allen Bundesländern gehören Sprachkritik und Sprachpflege mittlerweile zu den grundlegenden Inhalten des Deutschunterrichts. Immer mehr Menschen missfällt der übermäßige Einfluss des Englischen in vielen Bereichen des Wortschatzes. Den VDS-Anglizismen-INDEX benutzen Ministerien und zahlreiche Unternehmen als Standardwerk, um sich klar und deutlich auf Deutsch auszudrücken. So wird die Deutsche Bahn künftig nach deutschen Entsprechungen für englische Wörter suchen, und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat Anglizismen aus seinem Ressort verbannt. In den Einrichtungen der Europäischen Union setzen sich deutsche und österreichische Politiker verstärkt für die deutsche Sprache ein.
„Aus dem VDS ist nach zwölf Jahren eine einflussreiche Bürgerbewegung geworden“, kommentierte der Gründungsvorsitzende Walter Krämer die neuesten Erfolge. „Unsere vielen Mitglieder machen jeden Tag vor, wie wir die deutsche Sprache besser fördern und weiterentwickeln können.“ Viele Menschen, die beruflich mit Sprache zu tun haben, lobten den VDS für seine Arbeit, so Krämer.
Der VDS wurde 1997 in Dortmund gegründet. Der Verein hat heute fast 32.000 Mitglieder, viele davon im Ausland. Ihm gehören auch Prominente wie Hape Kerkeling, Dieter Hallervorden, Reinhard Mey, Nina Ruge, Gunter Sachs oder Jürgen von der Lippe an.
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