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VDS-Infobrief Nr. 153
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Die Suche nach dem Deutschen Sprachschatz

Freitag, den 20. Februar 2004 um 13:51 Uhr

Wie steht es um die Muttersprache in Deutschland? Anläßlich des 5. Internationalen Tags der Muttersprachen am 21. Februar starten der Verein Deutsche Sprache, die Leipziger Buchmesse und der Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft die Aktion "Finde den deutschen Sprachschatz" - eine symbolische als auch reale Schatzsuche. Versteckt ist eine geheimnsivolle Truhe, gefüllt mit Büchern, Musik- und Hörspiel-CDs sowie Überraschungen im Wert von rund 1500 Euro.

Pressemitteilung (19.2.2004)

„Internationaler Tag der Muttersprachen“

Gesucht: Die deutsche Sprache!

(Dortmund/Berlin/Leipzig) Wie steht es um die Muttersprache in Deutschland? Das fragen sich der Verein Deutsche Sprache, die Leipziger Buchmesse und der Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft. Anläßlich des 5. Internationalen Tags der Muttersprachen am 21. Februar starten sie und weitere Partner die Aktion „Finde den deutschen Sprachschatz“ – eine symbolische als auch reale Schatzsuche. Versteckt ist eine geheimnsivolle Truhe, gefüllt mit Büchern, Musik- und Hörspiel-CDs sowie Überraschungen im Wert von rund 1500 Euro. Auf dem Internetportal „www.deutschersprachschatz.de“, das am 21. freigeschaltet wird, gilt es zunächst, zwei Dutzend Fragen zu beantworten – rund um das Thema Sprache. Dem findigsten Kopf winken konkrete Hinweise auf das Ziel. Dort - in der Mitte Deutschlands - setzt sich die Schatzsuche für den Schnellsten dann ganz real fort, mit Grips, Taschenlampe und Kompaß. Eine auch durch ihre Bücher bekannte Prominente unterstützt das Vorhaben: Ihr Name ist allerdings Teil der Spurensuche... Beteiligen kann sich weltweit jeder Interessierte.

„Wir wollen auf spannende Weise dazu anregen, sich mehr mit unserer eleganten und präzisen Muttersprache auseinanderzusetzen“, sagt Tobias Mindner, Organisator des Projekts. „Schließlich ist sie Grundlage aller Bildung, aller Kultur, letztlich aller Wirtschaftserfolge.“

Zum Trost für alle, die weder Spürfüchse sind noch Internetanschluß haben: Ein noch größerer Sprachschatz findet sich ein paar Tage später ebenfalls im Mitteldeutschen Raum, und man kommt notfalls auch ohne Schatzkarte hin: zur Leipziger Buchmesse vom 25.3. bis 28.3.04.

 

Medienecho

Zur neuen Entwicklung trage neben dem Motiv der besseren Verständlichkeit auch ein grundsätzlicher Wandel im Verhältnis der Unternehmen zu ihren Kunden bei, sagt slogans.de-Chef Hahn. Ziel von Werbung sei nicht mehr, den Nimbus der eigenen Marke zu erhöhen, sondern den Kunden in den Vordergrund zu stellen. „Und da hat die Muttersprache einen wichtigen Effekt. Sie signalisiert einen vertrauensvollen Umgang.“ Für Sprachberater Pogarell steht mittlerweile fest: „Deutsch kommt besser an.“

Englische Slogans kommen aufs Abstellgleis, Klein Report vom 23.9.2007, (www.kleinreport.ch)

 

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Sprüche

„Warum soll in deutschsprachigen Gebrauchsanweisungen nicht ‚Rechner' statt ‚Computer', ‚Luftkissen' statt ‚Airbag', ‚Programm' statt ‚Software' stehen?“

Christoph Böhr, Landesvorsitzender CDU Rheinland-Pfalz, in der Welt am Sonntag vom 11. 2. 2001