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Deutsch auf dem Weg zum Feierabenddialekt?
Montag, den 20. Februar 2012 um 14:47 Uhr
Zum Internationalen Tag der Muttersprache erinnert der Verein Deutsche Sprache e.V. an den dramatischen Bedeutungsverlust des Deutschen als Sprache von Kultur und Wissenschaft. In immer mehr Lebensbereichen würde das Deutsche vom Englischen verdrängt und so zu einer Feierabendsprache degradiert.
„Die deutsche Sprache leidet unter einer extremen Illoyalität vieler ihrer Sprecher“, begründet der Vereinsvorsitzende Professor Dr. Walter Krämer diesen Statusverlust. Wenn deutsche Wirtschaftsführer oder sonstige Prominente im Ausland aus dem Flugzeug stiegen, sprächen sie in aller Regel sofort Englisch. „Wir können nicht erwarten, dass andere unsere Sprache ernst nehmen, wenn wir sie selbst mit Füßen treten“, so Krämer. Das Deutsche sei zwar nicht wie 3.000 andere Sprachen vom vollständigen Aussterben bedroht, verliere aber zusehends seine Tauglichkeit zum Beschreiben der Welt des 21. Jahrhunderts. Der VDS fordert daher, das Vordringen des Englischen in Deutschland auch da, wo es nicht durch die Umstände geboten ist, anzuhalten und sich wieder auf die Ausdrucksmöglichkeiten der eigenen Muttersprache zu besinnen.
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