AG Literarisches
Gruppenleiter
Monika Elias
VDS e.V. Büro Dortmund
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Neuerscheinungen aus dem IFB Verlag
Deutsche Sprache GmbH
Schulze-Delitzsch-Straße 40
33100 Paderborn
Tel. 05251 310602
Fax 05251 370906
E-Post: info @ ifb-verlag.de

Die Macht der Sprache in der Wissenschaft - Ein geschichtlicher Abriss von den Anfängen bis zur Gegenwart
Karl-Otto Edel
Juni 2010, 109 Seiten
14,00 Euro
ISBN 9789-3-931263-93-5
„Cui bono?“ - „Wem zum Vorteil?“, fragt sich Prof. Dr.-Ing. Habil. Karl-Otto Edel, wenn er sich mit den Auswirkungen der Allerweltssprache Englisch auf unsere Lebenswelt beschäftigt. Zudem gibt Prof. Edel Antwort auf gewichtige Fragen: Wie steht es um die Kultursprache Deutsch in Forschung und Lehre? Wie um die anderen nicht-englischen Sprachen? Welchen Nutzen hat eine globale Einheitssprache, wie und wem schadet sie? Brauchen wir ein interkulturelles, patriotisches Bewusstsein? Finden Sie es heraus!
Ost-West Passagen
Kurt Gawlitta
Juni 2010, 359 Seiten
12,50 Euro
ISBN: 978-3-931263-94-2
Zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung diskutiert die Welt noch immer, ob Deutschland sie verdient hat. Dieser Novellenband voll waghalsiger Taten, seltsamer Vögel und ungeahnter Schönheiten der Natur erinnert an diese schicksalhafte Epoche unseres Landes. In 'Ost-Westpassagen' wagt Klaus Meinert seine riskante Flucht im Segelflugzeug, bevor man noch an eine Wende denken kann. Die Erzählung 'Undank des Vaterlandes' spielt einige Jahre nach der Wende. Auf einer Autofahrt von West nach Ost erleben ein Potsdamer Lehrer und eine Magdeburger Journalistin ein gefährliches Schneechaos. Auf der endlosen Reise geraten Jochen Bürgel und Michaela Roth in eine unerwartete Kontroverse. Ist das vereinigte Deutschland mit seinem Strafprozess dem letzten Regierungschef der DDR historisch gerecht geworden? Hat er nicht ziemlich undeutsch Blutvergießen verhindert? Nach seiner Rückkehr ins gewendete Deutschland sieht Tilman Spiegel in der Erzählung 'Tilmans Blätter' den täglichen Verrat an seiner Muttersprache. Er greift zu ebenso unkonventionellen wie radikalen Mitteln, um die Bürger aufzurütteln. Würden Sie seine Partei ergreifen?
Gawlitta ist Jurist und Pädagoge. Er lebt als freier Autor in Berlin. Von ihm stammen auch die Romane „Der verkaufte Mund“ und „Ausbruch“.
Deutsch lebt! - Ein Appell zum Aufwachen
Wolf Schneider, Cornelius Sommer, Josef Kraus, Walter Krämer
Juni 2010, 166 Seiten
14,80 Euro
ISBN: 978-3-942409-01-8
Sind wir sprachlos geworden?
Nein, Deutsch lebt – wenn wir das nur wollen. Auch die Welt des 21. Jahrhunderts lässt sich auf Deutsch benennen. Das zeigen Wolf Schneider, Cornelius Sommer, Josef Kraus und Walter Krämer in diesem Buch.
Steigen Sie ein in die Denkrunde, tanzen Sie den Synapsen-Tango (um nur zwei von über 3.000 Vorschlägen anzuführen, die die Autoren für den Anglizismus Brainstorming gesammelt haben). Wenn Sie wissen wollen, warum in Schulalltag und Beruf Deutsch auch in Zukunft wichtig bleibt – hier erfahren Sie es.
„Ein wunderbares Buch, in dem alles zusammengefasst wird, was wir über Deutsch, Englisch und Denglisch wissen oder einmal wussten. [...] Das Buch macht uns schlau, indem es uns schlagende Argumente gegen Denglisch liefert. [...]“ Gerd Schrammen in Sprachnachrichten)
Die englische Verdrengung
Anglaid - Eine Polemik aus Kanada über eine Herrschaftssprache
Michel Brûlé
Mai 2010, 181 Seiten
14,20 Euro
ISBN: 978-3-931263-95-9
Weniger als fünf Prozent der Weltbevölkerung sprechen Englisch als Muttersprache. Der Frankokanadier Michel Brûlé nimmt uns mit auf den Weg des Englischen von den Anfängen auf der britischen Insel bis zur verherrlichten oder verhassten Weltsprache von heute. Schonungslos zerpflückt Brûlé die Verheißungen, diese Sprache sei einfach zu erlernen, anderen überlegen und neutral. Am Schicksal der Provinz Québec – dort spricht man Französisch – schildert er, wie imperiale Politik und alltägliches Hinnehmen die Herrschaft der einen Sprache begünstigen. Angloamerikanische Selbstherrlichkeit bedrängt den Alltag der französischen Kanadier. Viele fühlen sich als „Weiße Neger“ Nordamerikas. Brûlé beklagt das Schicksal der Urvölker und macht sich zu deren Fürsprecher. Sein Werk spannt gewaltige Bögen vom Völkermord an den Indianern über Aufstieg und Fall des Britischen Empire bis zum US-amerikanischen Genie der Macht. Der Autor konfrontiert den Leser mit ihrer militärischen Variante der Atom- und Napalmbomben und wendet sich dann ihrer sanften Form mit McDonald`s, Hollywood und Michael Jackson zu. Mit dem konsequent auf die Fakten gerichteten Blick und ätzender Polemik steht Michel Brûlé seinem Nachbarn im Geiste, Michael Moore, in nichts nach.
Michel Brûlé ist Verleger und Autor in Montréal (Kanada). Er ist leidenschaftlicher Anhänger der politischen und kulturellen Selbständigkeit der Provinz Québec. Außer Französisch als Muttersprache spricht er Englisch, Deutsch, Russisch, Spanisch, Italienisch und Japanisch. Dieses Buch erschien unter dem Originaltitel „Anglaid“ 2009 in französischer Sprache.

Hymne an die Freiheit
Joseph M. Mindler
Hg. und überarbeitet von
Hans-B. Schlumm
Andreas Kertscher
Konstantin Zervopoulos
April 2010, 310 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen, Leinen mit Schutzumschlag, DIN A 4,
55 Euro
ISBN: 978-3-931263-88-1
Bei Recherchen zu dem bekannten Komponisten Nikolas Mantzaros stieß ein griechischer Musikwissenschaftler im Archiv des Athener Benaki-Museums auf einen sensationellen Fund: Ein umfangreiches deutschsprachiges Manuskript der Partitur der "Hymne an die Freiheit" des Dionysios Solomos, dem "griechischen Schiller". Es handelt sich dabei um eine bislang unbekannte, kongeniale und zugleich erste vollständige deutsche Nachdichtung. Sie stammt aus der Feder von Joseph M. Mindler, einem deutschen Philhellenen in griechischen Diensten, über den bisher wenig mehr bekannt war, als dass er die griechische Stenographie begründete.
Joseph M. Mindler (1808-1868) kam mit dem bayrischen Werbekorps König Ottos als Offizier nach Griechenland und trat später in den griechischen Staatsdienst ein. Er war Professor für Stenographie am Athener Polytechnikum und Leiter des stenographischen Büros im griechischen Parlament.
Über Schuld, Scham und Schande
Konrad Adam
Hg. von Helmut Glück im Auftrag der Henning Kaufmann-Stiftu
März 2010, 53 Seiten, 9,90 Euro
ISBN 978-3-931263-91-1
Die Henning Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache vergibt alljährlich ihren deutschen Sprachkreis an bedeutende deutsche Autorinnen und Autoren. Auch die frisch gekürte Nobelpreisträgerin Herta Müller gehörte schon 1989 zur Gruppe einiger ausgezeichneter rumäniendeutscher Schriftsteller.
Der geachtete Preis, der erstmals im Herbst 1984 vergeben wurde, durfte nunmehr 25jähriges Bestehen feiern. Im Jahr 2009 reihte sich der Journalist und gelernte Altphilologe Dr. Konrad Adam in die Riege bekannter gewürdigter Persönlichkeiten ein. Durch seine Texte, in denen er einen „meisterhaften Gebrauch der deutschen Sprache“ anwendet und zudem „stilistische Souveränität und intellektuelle Schärfe“ aufweist, wie Prof. Dr. Heinz-Günter Schmitz in seinen Begrüßungsworten zur Preisverleihung darlegt, wird ihm zurecht diese Ehre zuteil. Prof. Dr. Schmitz’ vollständige Rede und die folgende Laudatio auf Konrad Adam, die von dem sächsisch-anhaltinischen Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz gehalten wurde, sowie die Dankesrede des Preisträgers mit dem Titel „Über Schuld, Scham und Schande“ können in dem Jahrbuch 2009 der Henning Kaufmann-Stiftung nachgelesen werden.
Jetzt in Grün, in der Farbe der Hoffnung
kommt er daher, nach Weiß, Blau, Rot, Gelb und Lila:
Der neue
Anglizismen-INDEX 2010
2010, 15,00 Euro
ISBN 978-3-931263-92-8
Denn erstmals keimt Hoffnung auf für ein wachsendes Bewusstsein bei der deutschen Sprachgemeinschaft, dass ihre Sprache ein schützenswertes Kulturgut ist und die Flut der eingeschleppten Anglizismen eingedämmt werden muss, um Schaden von ihr zu wenden. Selbst einem der größten und hartnäckigsten Sprachpanscher, der „Deutschen Bahn“, dämmert es; sie kündigt an, ihren Kunden wieder in Deutsch ansprechen zu wollen zu wollen. Auch ihr kann der Anglizismen-INDEX eine Hilfe sein, ihre vergessenen deutschen Wörter unter den jetzt 7.220 Einträgen des INDEX wiederzuentdecken.
Neu in seiner Ausgabe 2010 ist, dass der INDEX seine pragmatische Einstellung gegenüber der Integration von Fremdwörtern dadurch unter Beweis stellt, dass er die Substantive unter den nützlichen Anglizismen wie deutsche Hauptwörter behandelt und mit großen Anfangsbuchstaben versieht – Neu ist auch im Textteil ein lesenswerter Beitrag von Franz Stark „Die Anglomanie und die Sprachwissenschaft.
Kulturpreis Deutsche Sprache 2009
Herausgegeben von Helmut Glück, Walter Krämer, Eberhard Schöck und Wolf Peter Klein
2009, 60 Seiten, 9,90 Euro
ISBN 978-3-931263-90-4
Aus dem Inhalt:
Felicitas Schöck: Laudatio auf "Mensch zuerst"
Reinhard Bettzuege: Laudatio auf die Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien
Eva Kühne-Hörmann: Laudatio auf Cornelia Funke
Cornelia Funke: Dankesworte
Zum neunten Mal wurde im Jahr 2009 der Kulturpreis Deutsche Sprache verliehen, wie immer im Blauen Saal der Stadthalle Kassel. Er war, wie immer, gut gefüllt. In diesem Jahr waren jedoch auffällig viele Kinder unter den Besuchern. Sie waren gekommen, um die Preisträgerin Cornelia Funke einmal leibhaftig zu erleben, womöglich gar ein Autogramm von ihr zu ergattern. Auch auf der Bühne waren dieses Jahr Kinder, drei an der Zahl, die eine Frage- und Antwort-Runde mit Cornelia Funke veranstalteten. Sie ist in diesem Band dokumentiert.
Wie viel Englisch verkraftet die deutsche Sprache? - Die Chance zwischen Globalisierungserfordernis und Deutschtümelei
Franz Stark - Herausgegeben vom Sprachkreis Deutsch (Bern) und dem Verein Deutsche Sprache (Dortmund)
2009, 108 Seiten, 9,90 Euro
ISBN 978-3-931263-89-8
„Die Akzeptanz des Englischen als Kommunikationsinstrument der globalen Wirtschaft, der internationalen Politik und des weltweiten Wissenschaftsaustauschs bedingt nicht zugleich seine Übernahme oder die Übernahme unnötiger Begriffe in alle anderen Sprach-, Denk- und Kulturbereiche. Wenn wir das Weltkulturerbe „deutsche Sprache“ erhalten wollen, müssen wir unsere „kulturelle Mutlosigkeit“ ablegen und zu einer vernünftigen Einstellung gegenüber Anglizismen und dem Einfluss des Englischen finden. Und das bedeutet, im eigenen Sprachverhalten jeweils konkret abzuwägen, wo die Bedürfnisse einer zunehmend globalisierten „Netz-Gesellschaft“ die Verwendung des Englischen oder englischer Benennungen tatsächlich erfordern und wo wir – im Interesse der Erhaltung der vertrauten und identitätsstiftenden eigenen Sprache – darauf verzichten sollten.
Nach 100 vorangegangenen Seiten sind dies die Schlussworte Franz Starks. Wieder hat er einen wegweisenden Titel im Einsatz für unsere Sprache geschrieben. Durch viele Beispiele veranschaulicht, bezieht er eindeutig Stellung. Eingeteilt in die beiden Kapitel ‚Linguistische Stellungnahmen’ und ‚Außerlinguistische Überlegungen’, findet hier jeder Sprachfreund Argumente und Erklärungen.
Abgerundet wird der Text durch eine großzügige Literaturliste.
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