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Bericht über den Tag der deutschen Sprache 2008

Dienstag, den 30. September 2008 um 14:10 Uhr

Bereits vor dem 13. 9. hatten zahlreiche Medien über Sprachthemen berichtet, so dass in diesem Jahr der Tag der deutschen Sprache eine ganze Sprachwoche vielgestaltig abschloss.

Einige Kultusministerien hatten die Schulen über ihre Informationssysteme auf den Tag der deutschen Sprache aufmerksam gemacht. Angesichts der Globalisierung und ihrer Auswirkung auf die Sprachen sollte die deutsche Sprache selbst einmal im Jahr Unterrichtsthema sein, damit das Sprachbewusstsein der jungen Leute geweckt und wach gehalten wird.

Erstmals ist der »Tag der deutschen Sprache« auch Aufhänger für geschäftliche Werbung gewesen.

Die Beteiligung am »Tag der deutschen Sprache« ist seit 2001 ständig gestiegen. Google führt 19.300 Einträge (Stand 14. 9. 2008) auf.

Der Verein Deutsche Sprache beteiligte sich an seinem Traditionstag wieder mit Informationsständen, Interviews, Kommentaren, Vorträgen, Preisverleihungen und vielteiligen Veranstaltungen im In- und Ausland. Eine ausführliche Dokumentation über die etwa 40 Aktionen geht den VDS-Funktionsträgern wieder Mitte Dezember zu.

Folgende Regionalvorsitzenden mit ihren Mitstreitern nahmen neben Mitgliedern des Bundesvorstandes an Aktionen teil:

Jens Buschen (Dresden, Region 01); Achim Voigt (Cottbus, Region 03); Marcel Neubauer (Leipzig, Region 04); Arne-Grit Gerold (Halle, Region 06; Ernst Jordan (Handeloh, Region 21) Dr. Hans Kaufmann (Hamburg, Region 22); Erhard Himmel (Lübeck, Wismar, Region 23); Nils Thomson (Kiel, Flensburg, Region 24); Eckhard Schwanck (Elmshorn, Nordfriesische Inseln, Region 25); Friedrich Beckmann (Wilhelmshaven, Region 26); Wolfgang Hildebrandt (Bremerhaven, Region 27); Dr. Wolfgang Schönfelder (Bremen, Region 28); Hans-Jürgen Lietz (Hannover, Region 30); Eva Maria Kieselbach (Kassel, Region 34); Adolf Wallbott (Mittelhessen, Region 35); Jürgen Reichert (Braunschweig, Region 38); Erika Braunshausen (Dortmund, Region 44); Dr. Hans-Joachim Thelen (Dorsten, Region 46); Kurt Kösters (Münster, Region 48); Dietmar Kinder (Köln, Regionen 50, 51); Monika Orning (Mainz, Region 55); Prof. Dr. Heinz-Günther Borck (Koblenz, Region 56); Jürgen Franke (Siegen, Region 57); Günter Hollmann (Frankfurt am Main, Region 60); Paul-Hermann Gruner (Darmstadt, Region 64); Boris Rosentreter (Mannheim, Region 68); Frances Geis (Offenburg, Region 77); Dr. Gisela Spieß (Freiburg, Region 79); Dr. Peter Roos (München, Garmisch-Partenkirchen, Oberbayern, Regionen 80, 81, 82); Birgit Schönberger (Landshut, Niederbayern, Region 84); Steffen Kurz (Bodensee, Oberschwaben, Region 88); Henning Jonas (Ulm, Region 89); Irene Liefländer (Regensburg, Region 93); Edvin Cami (Tirana, Albanien); Prof. Dr. Roland Duhamel (Antwerpen, Belgien); Darina Popstefanova (Varna, Bulgarien); Prof. Dr. Joseph Mbassi (Yaounde, Kamerun); Raphael Nguedia/Fréderic Boguia Dongmo (Menoua Dschang, Kamerun); Prof. Dr. Boleslaw Andrzejewski/Dr. Zofia Moros-Palys (Poznan' (Posen), Polen); Agnieszka Buk (Rzeszow, Polen); Dr. Maria Drushinina (Archangelsk, Russland-Nord); Mawoussé Tsogbé (Lomé, Togo).

Der nächste, neunte Tag der deutschen Sprache ist am 12. 9. 2009. - Heinz-Dieter Dey

 

Medienecho

Der Bürgermeister Hans-Josef Vogel und die Stadt haben die vom Verein Deutsche Sprache vergebene Wortpatenschaft für den Namen ihrer eigenen sauerländischen Stadt übernommen: „Arnsberg“. Der ansässige Heimatbund hatte die Idee und überreichte dem Bürgermeister die Urkunde. Hans-Josef Vogel sagte, er freue sich darauf, die Pflichten der Patenschaft für das Wort zu übernehmen. „Wortpate für ‚Arnsberg‘“, Sauerlandkurier vom 28.03.2010

 

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stiftungdsDie Stiftung Deutsche Sprache wurde 2001 aus der Überzeugung gegründet, dass die deutsche Sprache ein Gemeingut von hohem Wert ist, das der bewussten Förderung und Entwicklung bedarf. Die Stiftung dient der Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung dieser Sprache. Sie ist weltanschaulich neutral, politisch unabhängig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke.

Sprüche

„Um die deutsche Sprache ist es nicht gut bestellt. Schuld daran sind die Werbung, ein Teil der Medien und auch einige Politiker. Sie wollen der deutschen Sprache den Garaus machen. Doch der Versuch, sie abzuschaffen, wird scheitern.“

Hans Magnus Enzensberger am 21.10.2007 in der Bildzeitung