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Franz Xaver Aschenbrenner - Projekt "Vanity - Deutsche Telekom"
A. Art der Schüler
- Berufsschule: 11. Klasse
- Ausbildungsberuf: Zerspanungsmechaniker
- Vorher besuchte Schulart: überwiegend Hauptschule
B. Einbettung in den Unterricht
- 1. Fach
- Deutsch
- 2. Lernziele
- Erweiterung des Wortschatzes
- Erklärung von Fremdwörtern
C. Vorgehensweise
1. Lehrer zeigt den "denglischen Fund" VANITY (siehe Anlage: Telefonbuch "Das Örtliche" S. 6) - Folie - Tageslichtprojektor.
2. Lehrer fragt Schüler, ob sie wüßten, was mit "Vanity" gemeint sei, bzw. die Erklärung, die in den "Informationen von A-Z" hierzu angeboten wird, verstünden.
3. Da beide Fragen mit einem "Nein" beantwortet werden, erhalten die Schüler als Hausaufgabe, ihre Freunde und Bekannten zu fragen, ob sie vielleicht wüßten, was der Ausdruck "Vanity" im Telefonbuch bedeute. Außerdem sollen sie noch die weiteren ihnen nicht verständlichen Ausdrücke aus den "Informationen von A-Z" (siehe Anlage Telefonbuch "Das Örtliche") aufschreiben und in der nächsten Woche (Teilzeitunterricht) in den Unterricht mitbringen.
4. Die Schüler finden nur zwei Personen, welche die Bedeutung von "Vanity" kennen (zwei Lehrer, einer davon ein amerikanischer Englischlehrer). Da die Schüler in den "Informationen von A-Z" noch auf weitere ihnen unbekannte englische Ausdrücke stoßen, bereitet es keine Mühe, sie anzuregen, an die Deutsche Telekom einen Brief zu schreiben mit der Frage, warum diese eine so unverständliche Sprache verwendet.
5. Die Schüler entwerfen den Brief zunächst handschriftlich (in Gruppenarbeit) und schreiben dann ihre individuellen Briefe mit Hilfe eines Textverarbeitungssystems.
6. Die Schüler lesen die Briefe vor. Für Formulierungen, die der Lehrer für nicht angemessen hält (Grobheiten), werden Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Ansonsten korrigiert der Lehrer die Briefe weder stilistisch noch rechtschreibmäßig.
D. Ergebnis des Projektes
Die Schüler haben - wie die Briefe zeigen - auf das Sprachverhalten der Deutschen Telekom z. T. sehr gefühlsbetont geantwortet; leider erhielten wir von der Deutschen Telekom keine Rückmeldung. (Schulorganisatorische Umstände - auf die hier nicht näher eingegangen werden kann - ermöglichten kein "Nachfassen".)
Briefe der Schüler als PDF-Dokumente:01 02 03 04 05 06 07 08 09 10
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